Tao Te Ching Kapitel 63: Der vollständige Kommentar

Der folgende Inhalt bietet eine multiperspektivische Tiefenanalyse jedes Satzes dieses Kapitels, die traditionelle Kommentare, philologische Analysen, philosophische Interpretationen und weitere Dimensionen umfasst. Grundtext: Wang Bis Kommentar zum Daode Zhenjing, Ausgabe des Zhengtong Daozang
Die „Kombination"-Bezeichnung jeder Deutung folgt dem Format „Zeichen + Bedeutungsnummer" (z.B. „dàoC-A"), d.h. diese Deutung verwendet Bedeutung C von „dào" und Bedeutung A von „". Das vollständige Glossar finden Sie am Ende dieses Kapitels: [Anhang: Glossar der Schlüsselzeichen].

[Satz 1] wèiwèishìshìwèiwèi。(Handle durch Nicht-Handeln, verwalte Angelegenheiten durch Nicht-Eingreifen, koste das Geschmacklose.)

Kapitel 63 · Satz 1: wèiwèishìshìwèiwèi

[Deutung 1] Traditionell · Hohe Glaubwürdigkeit

Kombination: wèiwèiA-shìshìA-wèiwèiA
Übersetzung: Handle in der Weise des Nicht-Handelns (wèi), verwalte Angelegenheiten mit der Haltung des Nicht-Eingreifens, und nimm das Geschmacklose als deinen Geschmack.
Deutung: Leitprinzip des gesamten Kapitels. Die drei parallelen „Nicht-" ()-Sätze offenbaren drei Dimensionen von Laozis praktischer Philosophie: Im Handeln das Nicht-Handeln (wèi) üben — nicht unbedacht handeln; in der Verwaltung von Angelegenheiten das Nicht-Eingreifen üben — keine unnötigen Komplikationen schaffen; im Geschmack das Geschmacklose genießen — nicht nach Stimulation gieren. Wang Bis Kommentar verwendet diese drei Sätze, um das gesamte Kapitel zu vereinen — alles beginnt mit dem „Nicht-Sein" ().
Ähnliche Ansichten: Wang Bi vereint das gesamte Kapitel durch diese drei Sätze.
Kapitel 63 · Satz 1: wèiwèishìshìwèiwèi

[Deutung 2] Traditionell · Hohe Glaubwürdigkeit

Kombination: wèiwèiB-shìshìB-wèiwèiB
Übersetzung: Handle im Einklang mit der Natur, bereite dich im Voraus vor, um Störungen zu beseitigen, und sinne tief nach, um den Sinn des Tao (dào) zu ergründen.
Deutung: Heshang Gongs praktische Deutung. „Angelegenheiten durch Nicht-Eingreifen verwalten" (shìshì) bedeutet nicht, überhaupt nichts zu tun, sondern sich im Voraus vorzubereiten und verborgene Gefahren zu beseitigen, bevor Probleme entstehen. „Das Geschmacklose kosten" (wèiwèi) bedeutet nicht, das Kosten zu verweigern, sondern tief und weitsichtig nachzudenken, um den wahren Sinn des Tao zu erfassen. Diese Deutung verwandelt das „Nicht-Handeln" (wèi) von der passiven Bedeutung des „Nichtstuns" hin zu einer aktiven Methodik des „die natürliche Ordnung nicht stören".
Ähnliche Ansichten: Heshang Gong: „yǒubèichúfánshěngshì" („Im Voraus vorsorgen, um Störungen zu beseitigen und Komplikationen zu verringern"). „shēnyuǎnwèidào" („Tief und weitsichtig nachsinnen, um den Sinn des Tao zu ergründen").

[Satz 2] xiǎoduōshǎobàoyuàn。(Betrachte das Kleine als groß, das Wenige als viel; vergelte Groll mit Tugend.)

Kapitel 63 · Satz 2: xiǎoduōshǎobàoyuàn

[Deutung 1] Traditionell · Hohe Glaubwürdigkeit

Kombination: xiǎoduōshǎoA-bàoyuànA
Übersetzung: Betrachte das Kleine als groß und das Wenige als viel; vergelte Groll mit Tugend ().
Deutung: „Groß und klein, viel und wenig" (xiǎoduōshǎo) ist eine typische Ausdrucksform von Laozis Dialektik — das Tao (dào) betrachtet die Dinge umgekehrt wie gewöhnliche Menschen: das Kleine im Großen sehen, das Wenige im Vielen erkennen. Auf dieser Grundlage ergibt sich „Groll mit Tugend vergelten" (bàoyuàn) ganz natürlich — gewöhnliche Menschen vergelten Groll mit Groll, doch der Mensch des Tao handelt umgekehrt und wandelt Groll durch Tugend um. Heshang Gongs Kommentar deutet „Groll mit Tugend vergelten" als eine präventive Form der moralischen Wandlung: „xiūdàoxíngshànjuéhuòwèishēng" („Das Tao pflegen und Tugend üben, das Unheil ersticken, bevor es entsteht") — Groll durch gute Taten auflösen, bevor er überhaupt Gestalt annimmt.
Ähnliche Ansichten: Heshang Gong: „xiūdàoxíngshànjuéhuòwèishēng" („Das Tao pflegen und Tugend üben, das Unheil ersticken, bevor es entsteht").
Kapitel 63 · Satz 2: xiǎoduōshǎobàoyuàn

[Deutung 2] Traditionell · Mittlere Glaubwürdigkeit

Kombination: xiǎoduōshǎoB-bàoyuànA
Übersetzung: Ungeachtet dessen, ob die Angelegenheiten groß oder klein, viele oder wenige sind, stets Groll mit Tugend () vergelten.
Deutung: „Groß und klein, viel und wenig" (xiǎoduōshǎo) wird hier nicht dialektisch gedeutet, sondern als adverbiale Angabe des Umfangs — ungeachtet des Ausmaßes des Grolls soll man stets mit Tugend antworten. Diese Deutung bringt Laozis Philosophie der Vergebung knapper zum Ausdruck. Anmerkung: Konfuzius zitierte diese Stelle und stellte die Gegenfrage „bào?" („Wie würde man dann Tugend vergelten?") (Gespräche, Kapitel „Xian Wen") und schlug stattdessen vor: „zhíbàoyuànbào" („Vergelte Groll mit Geradheit, vergelte Tugend mit Tugend") — eine grundlegend andere Position. Die konfuzianische und die daoistische Tradition gehen an diesem Punkt erheblich auseinander.
Ähnliche Ansichten: Die kontrastierende Antwort des Konfuzius auf diese Stelle in den Gesprächen, Kapitel „Xian Wen".

[Satz 3] nánwèi。(Plane das Schwierige, solange es noch leicht ist; vollbringe das Große, ausgehend vom Feinen.)

Kapitel 63 · Satz 3: nánwèi

[Deutung 1] Traditionell · Hohe Glaubwürdigkeit

Kombination: nánA-wèiA
Übersetzung: Bei der Planung schwieriger Aufgaben beginne mit dem, was leicht ist; bei der Verwirklichung großer Vorhaben setze beim Feinen an.
Deutung: Eine klassische Methodik. Dies steht in Einklang mit dem „Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt" aus Kapitel 64. Schwierige Aufgaben sollen angegangen werden, solange sie zu Beginn noch leicht sind; große Vorhaben sollen in Angriff genommen werden, solange sie anfangs noch fein sind. Heshang Gongs Kommentar erläutert: „nánshìdāngshíwèichéng" („Wenn man eine schwierige Aufgabe plant, soll man handeln, solange sie noch leicht ist, bevor sie sich vollständig ausgebildet hat"); „wèishìzuòxiǎohuòluàncóngxiǎolái" („Wenn man große Angelegenheiten unternimmt, muss man beim Kleinen beginnen, denn Unheil und Unordnung entstehen aus Kleinem").
Ähnliche Ansichten: Heshang Gong: „nánshìdāngshí" („Wenn man eine schwierige Aufgabe plant, soll man handeln, solange sie noch leicht ist").

[Satz 4] tiānxiànánshìzuòtiānxiàshìzuò。(Alle schwierigen Dinge unter dem Himmel entstehen aus dem Leichten; alle großen Dinge entstehen aus dem Feinen.)

Kapitel 63 · Satz 4: tiānxiànánshìzuòtiānxiàshìzuò

[Deutung 1] Traditionell · Hohe Glaubwürdigkeit

Kombination: zuòA
Übersetzung: Alle schwierigen Dinge unter dem Himmel entwickeln sich unweigerlich aus dem Leichten; alle großen Dinge unter dem Himmel wachsen unweigerlich aus dem Feinen.
Deutung: Anknüpfend an die vorangehende Passage. Dies formuliert ein universelles Gesetz des Kosmos — alle schwierigen Dinge waren einst leicht, und alle großen Dinge waren einst fein. Die Entwicklung aller Dinge folgt dem Prozess vom Kleinen zum Großen, vom Leichten zum Schwierigen. Um schwierige Probleme zu lösen, muss man daher handeln, solange sie noch leicht sind; um Großes zu vollbringen, muss man bei den Details beginnen. Heshang Gong: „cóngshēngnáncóngshēngzhù" („Aus dem Leichten entsteht das Schwierige, aus dem Feinen entsteht das Offenkundige").
Ähnliche Ansichten: Heshang Gong: „cóngshēngnáncóngshēngzhù" („Aus dem Leichten entsteht das Schwierige, aus dem Feinen entsteht das Offenkundige").

[Satz 5] shìshèngrénzhōngwèinéngchéng。(Daher strebt der Weise nie nach Größe und vermag dadurch Größe zu vollbringen.)

Kapitel 63 · Satz 5: shìshèngrénzhōngwèinéngchéng

[Deutung 1] Traditionell · Hohe Glaubwürdigkeit

Kombination: zhōngwèiA
Übersetzung: Daher hält sich der Weise (shèngrén) niemals selbst für groß, und gerade deshalb vermag er wahre Größe zu vollbringen.
Deutung: Ein klassischer Ausdruck des laozianischen Paradoxons — wer nicht nach Größe strebt, erlangt gerade dadurch Größe. Der Grund, warum der Weise Großes vollbringen kann, liegt genau darin, dass er niemals die „Größe" verfolgt, sondern pragmatisch beim Kleinen, Feinen und Leichten ansetzt. Heshang Gong: „chùqiāntiānxiàgòngguīzhī" („Er verweilt in Bescheidenheit, und alle unter dem Himmel wenden sich ihm zu").
Ähnliche Ansichten: Heshang Gong: „chùqiāntiānxiàgòngguīzhī" („Er verweilt in Bescheidenheit, und alle unter dem Himmel wenden sich ihm zu").

[Satz 6] qīngnuòguǎxìnduōduōnán。(Wer leichtfertig verspricht, wird gewiss wenig Vertrauen genießen; wer zu vieles für leicht hält, wird gewiss auf viele Schwierigkeiten stoßen.)

Kapitel 63 · Satz 6: qīngnuòguǎxìnduōduōnán

[Deutung 1] Traditionell · Hohe Glaubwürdigkeit

Kombination: qīngnuòA-guǎxìnA-duōA-duōnánA
Übersetzung: Wer leichtfertig Versprechen macht, wird unvermeidlich an Glaubwürdigkeit verlieren; wer die Dinge als zu leicht betrachtet, wird unvermeidlich auf mehr Schwierigkeiten stoßen.
Deutung: Zwei parallele Kausalketten. Leichtfertig versprechen → Unfähigkeit zur Einlösung → Verlust der Glaubwürdigkeit. Schwierigkeiten unterschätzen → unzureichende Vorbereitung → vervielfachte Schwierigkeiten. Heshang Gongs Kommentar ist knapp und treffend: „zhòngyán" („Er nimmt seine Worte nicht ernst") — über leichtfertige Versprechen; „shènhuàn" („Er hütet sich nicht vor Ungemach") — über das Leichtnehmen der Dinge. Beide Sätze dienen als Gegenargumente zum Geist des „Handelns durch Nicht-Handeln" (wèiwèi) — unbedachtes Handeln (leichtfertige Versprechen, Unterschätzung) führt unweigerlich zu größeren Schwierigkeiten.
Ähnliche Ansichten: Heshang Gong: „zhòngyán" („Er nimmt seine Worte nicht ernst"). „shènhuàn" („Er hütet sich nicht vor Ungemach").

[Satz 7] shìshèngrényóunánzhīzhōngnán。(Daher betrachtet der Weise die Dinge stets als schwierig und hat deshalb am Ende keine Schwierigkeit.)

Kapitel 63 · Satz 7: shìshèngrényóunánzhīzhōngnán

[Deutung 1] Traditionell · Hohe Glaubwürdigkeit

Kombination: yóunánzhīA
Übersetzung: Daher betrachtet der Weise (shèngrén) die Dinge stets als schwierig, und so begegnet ihm am Ende niemals eine wirkliche Schwierigkeit.
Deutung: Der Schluss des gesamten Kapitels. Ein weiteres laozianisches Paradoxon: Wer Schwieriges als schwierig behandelt, wird am Ende keine Schwierigkeit haben; wer Leichtes als leicht behandelt, wird am Ende viele Schwierigkeiten haben. Der Weise begegnet jeder Angelegenheit mit umsichtiger Ernsthaftigkeit, und gerade dank seiner gründlichen Vorbereitung lebt er frei von Ungemach. Heshang Gong: „shèngréndòngzuòshìyóujìn退tuìzhòngnánzhīsāiyuán" („Der Weise geht in all seinem Handeln und Wirken behutsam vor und zurück, behandelt alles als gewichtig und schwierig und will die Quelle des Übels verstopfen"). „shèngrénzhōngshēnghuànnánzhīshìyóuhàishēn" („Der Weise ist sein Leben lang frei von Ungemach, denn er meidet das Schädliche mit äußerster Tiefe der Sorgfalt").
Ähnliche Ansichten: Heshang Gong: „shèngrénzhōngshēnghuànnánzhīshìyóuhàishēn" („Der Weise ist sein Leben lang frei von Ungemach, denn er meidet das Schädliche mit äußerster Tiefe der Sorgfalt").

Zusammenfassung des Kapitels

Dieses Kapitel enthält 9 Deutungskombinationen.

[Kerndifferenzen]

Kapitel 63 eröffnet mit der dreifachen Negation „Handle durch Nicht-Handeln, verwalte Angelegenheiten durch Nicht-Eingreifen, koste das Geschmacklose" (wèiwèishìshìwèiwèi) und konstruiert damit eine vollständige Methodik — das Handeln des Nicht-Handelns, die Verwaltung des Nicht-Eingreifens, der Geschmack des Geschmacklosen. Die Kernidee lautet „Plane das Schwierige, solange es noch leicht ist; vollbringe das Große, ausgehend vom Feinen" (nánwèi) — alle großen Errungenschaften beginnen beim Feinen, und alle schwierigen Probleme werden beim Leichten angepackt. Das Kapitel schließt mit „Der Weise betrachtet die Dinge stets als schwierig und hat deshalb am Ende keine Schwierigkeit" (shèngrényóunánzhīzhōngnán) und vollendet damit eine meisterhafte Paradoxon-Kette: Schwierigkeiten ernst nehmen → gründliche Vorbereitung → daher am Ende keine Schwierigkeit. Die Wendung „Groll mit Tugend vergelten" (bàoyuàn) verdient besondere Aufmerksamkeit — sie repräsentiert die höchste Form der von Laozi befürworteten Vergebung, die selbst Konfuzius nicht uneingeschränkt teilte (er bevorzugte „Groll mit Geradheit vergelten" — zhíbàoyuàn) und verkörpert den daoistischen Geist einer allumfassenden Toleranz, die die Dualität von Gut und Böse transzendiert.

Anhang: Glossar der Schlüsselzeichen

wèiwèi
A. [Verb + Obj.] Das Nicht-Handeln als Handlungsweise nehmen
Quelle: Kernkonzept Laozis. In der Weise des nicht-bewussten Handelns handeln.
B. [Verb + Obj.] Das tun, was keinen bewussten Aufwand erfordert
Quelle: Erweiterte Bedeutung. Im Einklang mit dem natürlichen Lauf der Dinge handeln.
shìshì
A. [Verb + Obj.] Das Nicht-Eingreifen als Herangehensweise an Angelegenheiten nehmen
Quelle: Keine Komplikationen schaffen, keine Unruhe stiften.
B. [Verb + Obj.] Angelegenheiten behandeln, bevor sie entstehen
Quelle: Kommentar von Heshang Gong: „yǒubèichúfánshěngshì" („Im Voraus vorsorgen, um Störungen zu beseitigen und Komplikationen zu verringern").
wèiwèi
A. [Verb + Obj.] Das Geschmacklose als Geschmack nehmen (den Geschmack der Einfachheit kosten)
Quelle: Die schlichte, geschmacklose Qualität des Tao kosten.
B. [Verb + Obj.] Den Sinn des Tao ergründen und kosten
Quelle: Kommentar von Heshang Gong: „shēnyuǎnwèidào" („Tief und weitsichtig nachsinnen, um den Sinn des Tao zu ergründen").
xiǎoduōshǎo
A. [Adj.] Das Kleine als groß, das Wenige als viel betrachten (dialektische Sicht der Dinge)
Quelle: Kommentar von Wang Bi: „zhìxiǎoshīxiǎoduōzhìshǎoshīshǎo" („Versucht man, das Kleine mit dem Großen zu beherrschen, verliert man das Kleine; versucht man, das Wenige mit dem Vielen zu regieren, verliert man das Wenige").
B. [Adj.] Groß und klein, viel und wenig (ungeachtet des Ausmaßes)
Quelle: Allgemein bezeichnend für Angelegenheiten jeglichen Ausmaßes.
bàoyuàn
A. [Verb + Obj.] Groll mit Tugend vergelten
Quelle: Grundbedeutung. Gutes für Böses erwidern.
nán
A. [Verb] Eine schwierige Aufgabe planen, indem man beim Leichten beginnt
Quelle: = planen. Vom leichten Ansatz ausgehen.
wèi
A. [Verb] Große Dinge vollbringen, indem man beim Feinen beginnt
Quelle: Grundbedeutung. Große Angelegenheiten beginnen bei kleinen Details.
zuò
A. [Verb] Entstehen aus…, beginnen von…
Quelle: zuò = entstehen, aufkommen. = aus, von.
zhōngwèi
A. [Verb] Sich niemals für groß halten
Quelle: Bescheidenheit. Nicht selbstherrlich sein.
qīngnuò
A. [Verb + Obj.] Leichtfertig versprechen
Quelle: Grundbedeutung. Anderen beiläufig Zusagen machen.
guǎxìn
A. [Verb + Obj.] An Glaubwürdigkeit mangeln
Quelle: Grundbedeutung. Seine Versprechen nicht einhalten.
duō
A. [Verb] Zu vieles als zu leicht betrachten
Quelle: Die Schwierigkeit unterschätzen.
duōnán
A. [Verb] Unweigerlich auf viele Schwierigkeiten stoßen
Quelle: Unterschätzung → Rückschläge → noch mehr Schwierigkeiten.
yóunánzhī
A. [Verb] Die Dinge weiterhin als schwierig betrachten
Quelle: yóu = noch, weiterhin. nánzhī = es als schwierig behandeln. Schwierigkeiten ernst nehmen.